Berufsgenossenschaft

Seit dem 1.1.2016 hat sich das Verfahren der berufsgenossenschaftlichen Vorgaben für die Behandlung von Schul- und Arbeitsunfällen geändert.

Wir nehmen weiter an der Behandlung von Arbeits- und Schulunfällen teil.
Folgendes hat sich jedoch geändert.

Der Vertrag Ärzte/Unfallversicherungsträger sieht ab dem 01.01.2016 das H-Arzt-Verfahren nicht mehr vor (§ 30). Wir sind jedoch auch über den 31.12.2015 hinaus berechtigt, Versicherte der gesetzlichen Unfallversicherung zu behandeln.

Wir haben aber dabei zu beachten, dass eine unverzügliche Vorstellung beim Durchgangsarzt erforderlich ist, wenn durch die Arbeitsunfallverletzung

- Arbeitsunfähigkeit über den Unfalltag hinaus besteht oder
- die Behandlungsbedürftigkeit voraussichtlich mehr als eine Woche beträgt oder - Heilmittel (z. B. Krankengymnastik/Physikalische Therapie/EAP) verordnet oder - Hilfsmittel verordnet werden sollen oder
- nach Abschluss einer Behandlung erneut ärztliche Behandlung notwendig ist 
(Wiedererkrankung).